Text

Luise Rauer & Leandro Salvatierra

Kurz (deutsch)
Das Leipziger Duo Luise Rauer & Leandro Salvatierra besingen gemeinsam auf Spanisch, Arabisch und Deutsch, an der Flamenco Gitarre, Bombo und Bağlama, den Norden Argentiniens den Osten Deutschlands, sowie den Süden Europas.

Lang (deutsch)
Der Gitarrist Leandro Salvatierra an der Flamenco-Gitarre, der Ronroco, einer kleinen Gitarre aus dem Süden Lateinamerikas, sowie an der türkischen Langhalslaute, Bağlama, lebt und spielt seit über fünf Jahren in Leipzig. Nach seiner Heimatstadt im Norden Argentiniens, Tucumán, aus der auch Mercedes Sosa kommt, haben ihn musikalisch besonders seine Jahre in Andalusien geprägt, in
denen er sich intensiv mit dem Flamenco beschäftigt hat.

Die Berlinerin Luise Rauer, Sängerin, Arabistin und Übersetzerin, beschäftigt sich
wissenschaftlich wie musikalisch mit dem kulturellen Erbe von Al-Andalus bis hin zu zeitgenössischer arabischsprachiger Musik. Sie ist selbst mit der spanischen Sprache und Musik aufgewachsen, und hat darüber ihre Faszination zur arabischsprachigen Musik entdeckt.

Amalaya


Kurz

 (deutsch)

Wenn sich bei Amalaya Argentinien, Deutschland und Syrien treffen, wird der gesamte Mittelmeerraum besungen, verbinden sich lateinamerikanische Rhythmen und arabische Texte auf elegante Art und Weise, wird mal Land, mal Stadt, mal zeitgenössisch, mal traditionell nach Gemeinsamkeiten und Unterschieden gesucht, mal andächtig harmonisiert, mal tanzbar gemacht. 



 (deutsch)
Arabische Oud trifft auf argentinische Chacarera, Flamenco-Gitarre auf 9/8 Takt,
sehnsuchtsvolles Chalumeau auf tänzerische Rahmentrommel. Dazu drei ausdrucksvolle Stimmen. Sie suchen und besingen, was Menschen von gestern,heute und morgen gemein ist: Träume,Sehnsüchte, Wünsche. Mal in ursprünglicher Kleidung , mal mit neuen transkulturellen Gewändern.
Die Musiker*innen aus Argentinien, Deutschland und Syrien verbinden lateinamerikanische Rhythmen und arabische, spanischsprachige und sefardische Texte auf elegante Art und Weise.
Damit sucht AMALAYA nach Gemeinsamkeiten und dem Vertrauten im Fremden. Das 2016 in Leipzig gegründete Ensemble trat mit seinen Programmen u.a. im Grassi Museum und der naTo Leipzig, im Societaetstheater Dresden sowie beim Rudolstadt Festival auf.

(engl.)
Arabic Oud meets Argentinian Chacarera, flamenco guitar meets 9/8 rhythms, yearning chalumeau meets playfull frame drum. In the middle: Three voices, seeking to express whatis common to all humans: Dreams, longings, desires. To this aim the six musicians of Germany, Argentine and Syria connect Latinamerican rhythms with traditional Arabic or sefardic lyrics trying to outline differences and similarities in the different colours of musical storytelling.
Founded in 2016 in the city of Leipzig (Germany) the ensemble performed in locations as Grassi-Museum and naTo (Leipzig),Societaetstheater Dresden aswell as at the Rudolstadt Folk Festival.


Lang (deutsch)

Ojalá que llueva café en campo! Hoffentlich wird es Kaffee aus den Feldern regnen! Ojalá las hojas no te toquen el cuerpo cuando caigan. Hoffentlich berühren die Blätter nicht deinen Körper, wenn sie fallen. Ob Juan Luis Guerra oder Silvio Rodriguez - immer schon wurde Wünschen und Hoffnungen musikalisch Ausdruck verliehen. Das spanischsprachige Ojalá soll auf das arabischsprachige Inschallah, so Gott will, zurückgehen. Die indigene Sprache Südamerikas Quechua hat ein eigenes Wort für diesen Ausdruck: Amalaya. Interessant hier wiederum das Wort Amal aus dem Arabischen, das Hoffnung bedeutet. Solche und andere kulturelle Überschneidungen, Entwicklungen und Zufälle hat sich das Leipziger Ensemble zur Freude, Hoffnung und Herausforderung gemacht.
 
Der Argentinier Leandro Salvatierra an der Flamenco-Gitarre, der Ronroco, einer kleinen Gitarre aus dem Süden Lateinamerikas, sowie an der türkischen Langhalslaute, Baglama, ist der musikalische Leiter der Gruppe. Nach seiner Heimatstadt im Norden Argentiniens, Tucumán, aus der auch Mercedes Sosa kommt, haben ihn musikalisch besonders seine Jahre in Andalusien geprägt, in denen er sich intensiv mit dem Flamenco beschäftigt hat. In Deutschland machte er Bekanntschaft mit dem Dresdener Tangopianist Fabian Klentzke, der im Kontext Amalayas Akkordeon spielt sowie das Chalumeau, einen Vorläufer der Klarinette.  Er  beruft sich auf Piazolla und andere Musiktraditionen Lateinamerikas und tritt in vielzähligen Ensembles auf. Der mehrsprachige Hallenser Sänger Antonio Morejón Caraballo widmet sich seit einigen Jahren den Liedtraditionen des spanisch-, arabisch- und sephardischsprachigen Mittelmeerraumes und Lateinamerikas und passt mit seiner gefühlvollen Stimme, die er oft durch eine indische Schruti-Box begleitet, perfekt in das Ensemble. Die Berliner Sängerin Luise Rauer beschäftigt sich wissenschaftlich wie musikalisch mit dem kulturellen Erbe von Al-Andalus bis hin zu zeitgenössischer arabischsprachiger Musik. Neben Gesang und Moderation ist sie für das Konzept sowie die Texte und Collagen verantwortlich. Basel Alkatrib aus Syrien an der Oud rundet das Leipziger Ensemble ab. Er ist studierter Musikpädagoge und Musiker und hat sich in der sächsischen Musikszene als Oud-Spieler bereits einen Namen gemacht.
 

Rischa

(deutsch)
Im Leipziger Trio Rischa begegnen sich Syrien, Deutschland und Argentinien, mit Leandro Salvatierra an der spanischen Gitarre und Basel Alkatrieb an der arabischen Oud. Das Plektrum der arabischen Kurzhalslaute Oud wurde früher aus Adlerfedern hergestellt, daher sein Name „Rischa“, was auf
Deutsch „Feder“ bedeutet. Die Berliner Sängerin Luise Rauer studierte in Leipzig Arabisch und Spanisch, weshalb ein besonderer Fokus des Trios, neben dem Dialog der unterschiedlichen Saiteninstrumente, auf den Texten der Lieder liegt. Die Geschichten, die sie erzählen, reichen von Spanien um das Jahr 1000 n. Chr., über Argentinien im 19. Jahrhundert, bis in den heutigen Libanon.
Das Trio ist Teil des sechsköpfigen Ensembles Amalaya (www.amalaya-musik.de).