Soundscape

 Klang-reisen und andere Bilder!

Statt einem Fotoapparat nehme ich auf meine Reisen ein Aufnahmegerät mit. Auf dieser Seite teile ich meine Sound-Projekte der letzten Jahre mit Euch! Ob zum Liederschreiben, im Museum oder bei meinen wissenschaftlichen Arbeiten - immer ist es das genaue Hinhören, und die Frage danach wie  etwas klingt, die mich interessieren.

AKTUELL: Wenn weit weg reisen gerade nicht geht.... 


So klingt der Leipziger Auwald und seine Umgebung: 

Aus Field Sounds werden Lieder!

Die Klänge des Auwalds gaben die Inspiration zu Texten für das Album "Casa" mit AMALAYA  


Die Entstehung dieses Werkes wurde durch ein Stipendium der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ermöglicht.
Fotos: Leandro Salvatierra


Inspiriert durch die Klänge des Leipziger Auwalds und seiner Umgebung, schrieb ich den Titelsong zum Debütalbum "CASA" von Amalaya. Der Titelsong  handelt von den verschiedenen Klängen eines alten Hauses (Baujahr 1898) an der Luppe im Bezirk Lützschena/Stahmeln, am Auwald gelegen. Zu den Klängen gehören:

1. Der Wind in den Blättern des Auwaldes klingt wie Meeresrauschen
2. Das verrostete Quietschen des Wetterhahns
3. Das ächzende Holz der Dielen beim Betreten des Hauses sowie bei starkem Wind

Jeder dieser Klänge ist zu einer Liedstrophe geworden (siehe nächste Seite). Der Refrain ist eine Aufforderung/Anregung dazu, genau hinzuhören und die Dinge/Orte über das Gehör neu zu entdecken. Dem Lied liegt die argentinische Liedstruktur des Genres „Chacarera“ zu Grunde. 

Podcast "Offene Ohren"

Im Podcast "Offene Ohren" stellen die Journalistin Eva Morlang und Arabistin und Musikerin Luise Rauer Fragen rund um das Thema Musik und Diversität. Interviewt werden Musiker*innen, Veranstalter*innen, Wissenschaftler*innen und andere Kulturschaffende.


Aman Amman

Klänge aus Amman (Jordanien), Mai 2017

Fotos aus Amman von Klara Teigler (Mai 2017)

Klang und Geschichte


Córdoba 1023 n. Chr: Eine Historical Soundscape

Wie klang Córdoba (Spanien) um das Jahr 1023? Was für Sprachen wurden auf der Straße gesprochen?
Knarrten die Karren auf den Straßen? Gab es Karren? Aus welchem Material? Und die Straßen, waren die eigentlich aus Stein? Aus was für Steinen? Wie laut klang der Muezzin ohne Lautsprecher? Läuteten die Kirchenglocken parallel? Seit wann gibt es eigentlich Glocken? Und wie klingen Palmen bei Sturm? 

1023 ist das Jahr, in dem Ibn Ḥazm, Schriftsteller, Philosoph und Jurist aus Córdoba, die Abhandlung über die Liebe Ṭauq al-ḥamāma (Halsband der Taube) veröffentlichte. Es ist die Zeit des Untergangs des Kalifats von Córdoba.
Dieses Jahr diente mir Mai 2015 als Referenz für meine Überlegungen einer möglichen Klangrekonstruktion, dem Thema meiner Bachelorarbeit der Arabistik: 

Córdoba 1023 n. Chr. - eine Historical Soundscape.


Fotos aus Córdoba von Luise Rauer (2015)

Klang und Video

 BLAUESZIMMER

mit Julia Lacina

Um herauszufinden wie etwas in der Vergangenheit geklungen haben könnte, gilt es in einem ersten Schritt aufmerksam auf die Klänge der Gegenwart zu hören.

Julia Lacina hat Luise Rauer 2015 filmisch bei ihren Recherchen zu ihrer Bachelorarbeit in Córdoba begleitet um dieses Material 2018/19 zu einem Dokukurzfilm verarbeiten.

Dokukurzfilm
Produktion: BLAUESZIMMER

Filmedit/ Kamera:
Julia Lacina

Recherche/ Soundrec.:
Luise Rauer

Klang-Museums-Touren 

mit Leandro Salvatierra


Welcher Klang passt zu welchem Objekt?
Musik wird zum Ausstellungsobjekt.


Klang-Tour durch die Dauerausstellung des Museums für Islamische Kunst in Berlin